PAID TIME OFF – Nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf ein jährliches Minimum von vier Wochen bezahlten Urlaubs, basierend auf einer 5-Tage-Woche (Montag bis Freitag), was zu 20 Tagen bezahlten Urlaub führt. In der Praxis sehen Arbeitsverträge und Tarifverträge jedoch eine höhere Anzahl von Urlaubstage vor. Urlaub von 25 bis 30 Werktagen pro Jahr kann in Deutschland als Standard betrachtet werden. Ein vollständiger Urlaubsanspruch wird erst erworben, wenn das Arbeitsverhältnis seit sechs Monaten besteht. Die Arbeitnehmer müssen ihren Jahresurlaub während des Kalenderjahres nehmen, und Arbeitgeber müssen den Arbeitnehmern in der Regel Urlaub gewähren, es sei denn, es bestehen widersprüchliche geschäftliche Gründe. ARBEITSZEIT – Die Arbeitszeit wird durch mehrere Rechtsquellen wie das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geregelt. Die Arbeitszeit darf in der Regel acht Stunden pro Arbeitstag nicht überschreiten. Die Arbeitszeit kann auf bis zu zehn Stunden pro Tag verlängert werden, ohne dass ein besonderer Grund erforderlich ist, wenn sie durchschnittlich innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen acht Stunden pro Tag nicht überschreitet. Die Arbeitszeit muss nach mehr als sechs Stunden durch eine zuvor festgelegte Ruhepause (Ruhepause) von mindestens 30 min (45 min bei mehr als neun Stunden Arbeit) unterbrochen werden, die in Zeiträume von 15 min aufgeteilt werden kann.

Am Ende eines Arbeitstages muss es eine ununterbrochene Ruhezeit (Ruhezeit) von elf Stunden geben. Werktage sind Tage von Montag bis Samstag. Arbeiten an Sonn- und Feiertagen sind generell verboten. Es gibt jedoch einen umfangreichen gesetzlichen Katalog von Ausnahmen (z. B. Verkehr, Tourismus, Krankenhäuser, Restaurants). HOLIDAY AND SICK PAY – Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) muss der Arbeitgeber für Stunden, die aufgrund eines gesetzlichen Urlaubs nicht gearbeitet werden, die Vergütung zahlen, die der Arbeitnehmer an diesem Tag erhalten hätte. Sollte ein Arbeitnehmer krankheitsbedingt an der Arbeit gehindert werden, verliert der Arbeitnehmer den Anspruch auf Vergütung für einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen nicht. Ein Anspruch auf Lohnfortschreibung im Krankheitsfall tritt erst in Kraft, wenn der Arbeitnehmer vier aufeinanderfolgende Wochen beschäftigt ist. TEIL-ZEITBESCHÄFTIGUNG – Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) sieht einen Anspruch auf Dauerarbeit vor, wenn (i) der Arbeitgeber regelmäßig mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt, (ii) der Arbeitnehmer seit mehr als sechs Monaten im Unternehmen beschäftigt ist und (iii) der Antrag drei Monate vor Beginn der reduzierten Arbeitszeit schriftlich an den Arbeitgeber übermittelt wurde.